Die Waldbestattung
Ein neuer Trend für das Leben nach dem Tot

Die Nachfragen nach Waldbestattungen wird immer größer. Schon zu Lebzeiten kann man sich einen Platz in einem sogenannten Friedwald auswählen. Es sind bestimmte Wälder in denen die Bestattungen erlaubt sind, in welchen Wälder dies möglich ist erfahren sie bei den Bestattungsunternehmen die sich auf Waldbestattungen spezialisiert haben und die Friedwälder verwalten, oder betreiben. Eine gute Adresse für Waldbestattungen ist die Friedwald GmbH aus Griesheim, oder die RuheForst GmbH aus Hilchenbach. Es gibt aber auch viele Gemeinden und Kommunen, sowie private Betreiber, die Bestattungswälder betreiben.
Was ist die Waldbestattung?

Die Waldbestattung ist nur mit einer Urne möglich. Der Verstorbene wird in einer biologisch abbaubaren Urne in mindestens 80cm Tiefe bestattet. Das Grab ist an einer Wurzel eines Baumes gelegen. Der Baum kann natürlich schon zu Lebzeiten selbst ausgewählt werden. Diese Art der Bestattung ist nur in dafür vorgesehenen, sogenannten Friedwälder gestattet. Am Baum wird ein kleines Namensschild angebracht, außer der Verstorbene wünschte sich eine anonyme Bestattung.
Trauerfeier
Es kann eine
kleine Trauerfeier im Friedwald abgehalten werden. Ein Pfarrer wird
eine Grabrede halten und die gesamte Trauerfeier begleiten. Auch ein
Förster ist bei der Trauerfeier anwesend, der schon bei der
Baumauswahl mit dabei ist und beratend zur Seite steht. Vom Prinzip
her ist die Waldbestattungs-Trauerfeier ähnlich wie eine
herkömmliche Urnenbeisetzung in auf einem Friedhof. Wünsche des
Verstorbenen werden berücksichtigt, sofern zu Lebzeiten Vorsoge
getroffen worden ist.